Was wir mit Herzblut machen

Wir kümmern uns um obdachlose Katzen im Verwaltungsverband Langenau, mit dem Ziel, eine unkontrollierte Vermehrung zu verhindern und damit das Katzenelend einzudämmen.
In fast jedem Fall werden wir nach einem Hilferuf von Tierfreunden oder nach Hinweisen aus der Bevölkerung tätig und gehen nicht eigenmächtig oder aus Langeweile "auf Katzenfang". Die allermeisten herrenlosen Katzen bemerken Anwohner. Bevor eine Katze eingefangen wird, bemühen wir uns immer um entsprechende Informationen, ob es sich womöglich um eine Nachbarkatze handelt, wie lange das Tier schon auffällt, ob es einen kranken oder verletzten Eindruck macht usw.. Besonders wenn Gefahr in Verzug, das Tier verletzt oder in einem schlechten Allgemeinzustand ist, sichern wir es so schnell wie möglich und bringen es zum Tierarzt oder ins Tierheim.

Wir kümmern uns um Straßenkatzen direkt bei uns vor Ort, die unsere Hilfe dringend brauchen:

  • Wir fangen diese Katzen gezielt ein, lassen sie kastrieren, tierärztlich versorgen und setzen sie danach wieder zurück in ihr bekanntes Revier.
  • Wir kümmern uns auch nach der Kastration um herrenlose Katzen, in dem wir sie an betreuten Futterstellen mit Nahrung versorgen und - falls nötig - behandeln lassen.
  • Soweit möglich, versuchen wir, junge Streunerkätzchen an den Menschen zu gewöhnen und in ein gutes Zuhause zu vermitteln.
  • Wir unterstützen Bauernhöfe, die ihren Bestand kontrollieren und gesundhalten wollen, bei Kastrationen.
  • Langfristig setzen wir uns für die Einführung einer Katzenschutzverordnung im Verwaltungsverband Langenau ein.


Warum ist unser Einsatzgebiet begrenzt?

1. Der Bereich muss von unseren Aktiven abgedeckt und bewältigt werden können.
Nur wenige Vereinsmitglieder beteiligen sich regelmäßig an Fangaktionen. Und es ist nicht damit getan, eine Katze einzufangen - das allein kann im schlechten Fall längere Beobachtung und viele Abende vergebliches Warten bedeuten. Die anschließende Versorgung jeder Katze ist mittlerweile eine logistische Herausforderung, denn Tierarzttermine können meist nur noch mit vorheriger Anmeldung vereinbart werden, was für unsere Einsätze (scheue Katzen einzufangen, die nicht auf Bestellung in die Falle gehen) ein großes Problem ist. Nach der Behandlung beim Tierarzt wird jede Katze zur Beobachtung bei einem Helfer privat untergebracht, teilweise über mehrere Tage. Fahrten zur Behandlung, zum Tierheim etc. müssen organisiert werden.
Mehr Aktive könnten sicher ein größeres Gebiet abdecken; damit erhöht sich linear jedoch auch der Folgeaufwand (= mehr Futterstellen, mehr Betreuer, mehr Futter) für Grund Nr. 2, der für uns denselben Stellenwert wie flächendeckende Kastrationen hat:

2. Nachhaltiger Katzenschutz: Wir wollen Streuner nach der Kastration nicht ihrem Schicksal überlassen!
Für uns ist es selbstverständlich, alle kastrierten Katzen, die wieder in ihr angestammtes Revier zurückgehen (müssen), langfristig zu versorgen und ihnen einen betreuten Futterplatz anzubieten. Sie „nur“ zu kastrieren und anschließend wieder allein zu lassen, geht uns völlig gegen den Strich. Wenn sie schon draußen bleiben müssen, ist es für uns keine Frage, auch danach ein Auge auf sie zu haben.
Eben Hilfe mit image-3.png für unsere Straßenkatzen!


Was wir nicht leisten können:

  • 24-Stunden-Notrufbereitschaft
  • Urlaubsunterbringung/-betreuung von Halterkatzen
  • Vermittlungshilfe bei der Abgabe von Halterkatzen
  • Praktika für Schüler anbieten
  • die vielen Totfunde auslesen, die uns gemeldet werden. Bitte wenden Sie sich dazu an die im jeweiligen Landkreis zuständigen Helfer/Behörden - siehe dazu auch unter Info: https://www.katzenhilfe-langenau.de/info/totfund/

Unser größter Wunsch ist ein eigenes Katzenhaus, das wir als junger Verein leider noch nicht besitzen. Wir müssen unsere Schützlinge grundsätzlich privat unterbringen und suchen hierfür dringend fürsorgliche Pflegestellen. Vielleicht ist das für Sie eine interessante Herausforderung.

Um unseren Aufgaben gerecht werden zu können, hoffen wir auf weitere Unterstützung durch aktive Helfer für verschiedene Aufgaben.

Wir alle sind ausschließlich ehrenamtlich tätig. Unsere Einsätze sind sowohl für Privatleute als auch für Behörden komplett kostenfrei.

Die Katzenhilfe Langenau e.V. finanziert sich überwiegend aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Sämtliche Spenden kommen direkt den Katzen zugute.
Zur Förderung des Tierschutzes sind wir als gemeinnützig anerkannt und zur Ausstellung von Zuwendungsbestätigungen berechtigt.

Katzenhilfe Langenau e.V.